Wehrtechnische Studiensammlung der Bundeswehr

Museum in Koblenz

Beschreibung

Die Wehrtechnische Studiensammlung (WTS) der Bundeswehr in Koblenz, auch Wehrtechnisches Museum Koblenz genannt, ist mit rund 30.000 Objekten auf rund 7000 m² Ausstellungsfläche eine der bedeutenden technischen Ausstellungen Deutschlands und international unter den umfangreichsten Sammlungen dieser Art. Schwerpunkt der WTS liegen bei der Wehrtechnik und der militärwissenschaftlichen Fachbibliothek. Sie gehört zum Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw – vormals Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung).

Eine Mustersammlung von Artillerieausstattungen zu Untersuchungszwecken wurde schon ab 1867 durch die Königlich-Preußische-Artillerieprüfungskommission betrieben. In diesem Zusammenhang ist auch der Kruppsche Schießplatz in Meppen, den die Friedrich Krupp AG ab 1877 einrichtete, zu betrachten. Die wechselvolle Geschichte des Standortes und der dortigen Bestände im Rahmen des Ersten Weltkrieges, der Zeit des Versailler-Vertrags, des Zweiten Weltkrieges bis zur Übernahme der Liegenschaften durch die Bundeswehr ist wenig dokumentiert. Trotz umfangreicher Erprobungen von Waffen und Gerät vor 1945 wurden aus dieser Zeit nur wenige Exponate wie beispielsweise ein früher Personenkleinstpanzer Bouclier roulant zur WTS überführt. Auch aus früheren Beständen des Heereswaffenamtes und der Wehrmacht wurden Stücke wie die Selbstladepistole Salvator Dormus aus deren Sammlungen zur Historie der Wehr- und Waffentechnik übernommen. Als zielgerichtete Studiensammlung entstand eine Vorgängereinrichtung der WTS in den Jahren 1961/62 als „Sammlung für Waffen- und Konstruktionsstudien“ zunächst bei der damaligen Erprobungsstätte 91 in Meppen/Emsland, auf dem vormaligen Gelände des Kruppschen Schießplatzes.

Am 12. November 1982 wurde die Einrichtung als Wehrtechnische Studiensammlung in der ehemaligen Langemarck-Kaserne in Koblenz von dem damaligen Präsidenten des Deutschen Bundestages, Richard Stücklen, eröffnet. Sie war nun unmittelbar dem Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) unterstellt. Insbesondere der Militärhistoriker Arnold Wirtgen, der die Leitung der WTS bis 1988 innehatte, baute die Sammlung aus. 1983 schloss die WTS ein Partnerschaftsabkommen mit dem Koninklijk Nederlands Legermuseum in Delft sowie mit dem Auto- und Technikmuseum in Sinsheim, 1987 mit dem Musée Royal de l’Armée in Brüssel vereinbart. Weitere Partnerschaften entstanden mit dem Musée des Blindés in Saumur und dem US Army Ordnance Museum in Aberdeen.

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Weitere Museen in Koblenz und Umgebung sind:

Mayener Straße 85
56070 Koblenz
  • Kunst & Museen
Koblenz

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