Alpakawanderung bei Stuttgart: Warum ein Spaziergang mit Alpakas anders ist als eine normale Wanderung

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Das Alpaka bleibt stehen. Du gehst noch einen Schritt weiter, doch am anderen Ende der Leine passiert nichts. Statt dir zu folgen, betrachtet dein Begleiter lieber den Wegrand. Ziehen bringt wenig, also bleibst du ebenfalls stehen und wartest.

Irgendwann merkst du: Genau darum geht es eigentlich. Eine Alpakawanderung hat mit einer möglichst schnellen Runde durch die Natur wenig gemeinsam. Die Tiere bringen ihr eigenes Tempo, ihren eigenen Charakter und manchmal auch ihre ganz eigenen Vorstellungen vom Weg mit. Wer sich darauf einlässt, erlebt einen Spaziergang, bei dem nicht Strecke oder Geschwindigkeit im Mittelpunkt stehen.

Bei uns in Ensingen, einem Ortsteil von Vaihingen an der Enz im Kreis Ludwigsburg, führen die Wanderungen durch die Landschaft rund um den Stromberg. Zwischen Feldern, Weinbergen und Streuobstwiesen bleibt genug Zeit, die Tiere tatsächlich kennenzulernen und die Umgebung einmal anders wahrzunehmen.

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Was passiert bei einer Alpakawanderung?

Bevor es losgeht, lernen die Teilnehmer zunächst die Tiere kennen. Denn Alpaka ist nicht gleich Alpaka. Manche Tiere sind neugierig und kommen schnell näher, andere schauen sich neue Menschen lieber erst einmal in Ruhe an. Auch innerhalb der Herde gibt es unterschiedliche Charaktere und Rollen.

Deshalb gehört zu Beginn einer Wanderung eine kurze Einführung. Wie nähert man sich einem Alpaka? Wo läuft man am besten? Wie hält man die Leine? Und woran erkennt man eigentlich, dass ein Tier gerade etwas mehr Abstand möchte?

Erst danach werden die Tiere verteilt und die eigentliche Wanderung beginnt. In der Regel wird ein Alpaka gemeinsam von ein oder zwei Personen begleitet. Niemand sitzt auf dem Tier, denn Alpakas sind keine Reittiere. Das gemeinsame Laufen ist bereits das Erlebnis.

Dabei entsteht erstaunlich schnell eine kleine Beziehung zwischen Mensch und Tier. Nach einigen Minuten weiß man meist schon ziemlich genau, ob der eigene Begleiter gerne vorne läuft, immer wieder nach den anderen Tieren schaut oder jede Gelegenheit nutzt, um am Wegesrand etwas Interessantes zu untersuchen.

Jedes Alpaka hat seinen eigenen Kopf

Von außen wirken Alpakas häufig sehr ruhig. Das sind sie auch oft. Ruhig bedeutet aber keineswegs, dass sie einfach alles mitmachen, was sich der Mensch am anderen Ende der Leine gerade vorgenommen hat.

Gerade das macht eine Wanderung interessant. Ein Alpaka folgt nicht deshalb, weil jemand entschieden hat, dass es jetzt weitergehen soll. Vieles funktioniert über Ruhe, Vertrauen und gegenseitige Aufmerksamkeit. Bleibt das Tier stehen, ist stärkeres Ziehen meistens nicht die beste Lösung. Häufig hilft es mehr, einen Moment abzuwarten, sich neu zu positionieren oder zu schauen, warum das Alpaka gerade nicht weitergehen möchte.

Nach einiger Zeit verändert sich dadurch auch das eigene Verhalten. Man schaut weniger auf die Uhr und mehr auf das Tier. Viele Menschen benutzen für Alpakawanderungen gerne das Wort „Entschleunigung“. Das klingt inzwischen fast ein wenig abgenutzt, beschreibt die Situation aber ziemlich gut.

Nicht, weil ein Alpaka irgendeine magische Fähigkeit besitzt, Stress verschwinden zu lassen. Sondern weil es schwierig ist, gleichzeitig ständig aufs Handy zu schauen, über den nächsten Termin nachzudenken und aufmerksam ein Tier zu führen.

Alpakas sind keine großen Kuscheltiere

Große Augen, flauschiges Fell und ein freundlicher Gesichtsausdruck sorgen dafür, dass viele Menschen Alpakas sofort anfassen möchten. Das ist verständlich. Trotzdem gehört zu einer guten Begegnung auch, die Grenzen der Tiere zu respektieren.

Alpakas sind normalerweise keine Tiere, die permanent Körperkontakt suchen. Einige lassen sich gerne berühren, andere mögen es lieber, wenn Menschen etwas Abstand halten. Besonders am Kopf sind viele Tiere zurückhaltend. Deshalb muss eine gelungene Alpakawanderung nicht damit enden, dass jeder sein Alpaka ausgiebig gestreichelt hat.

Manchmal ist gerade das Gegenteil spannend. Ein Tier entscheidet selbst, näher zu kommen, schnuppert an einer Jacke oder bleibt freiwillig neben einem Menschen stehen. Diese Momente lassen sich nicht bestellen und nicht erzwingen. Genau deshalb bleiben sie häufig besonders in Erinnerung.

Wer Tiere erleben möchte, sollte ihnen auch zugestehen, Tiere zu bleiben. Das gehört für uns genauso zur Alpakawanderung wie der eigentliche Spaziergang.

 

Pause mit den Ensinger Alpakas

 So läuft eine Alpakawanderung in Ensingen ab

Unsere Wanderungen starten bei Ensinger Alpakas in Vaihingen an der Enz, genauer gesagt im Stadtteil Ensingen. Nach dem Kennenlernen und einer Einweisung geht es gemeinsam mit den Tieren los. Die klassische Wanderung dauert rund 90 Minuten. Wie schnell wir unterwegs sind, hängt allerdings nicht ausschließlich von der Gruppe ab.

Gelegentliche Pausen gehören dazu. Während der Wanderung gibt es außerdem viel Gelegenheit, Fragen zu stellen. Warum spucken Alpakas? Wie kommunizieren sie miteinander? Wie funktioniert eine Herde? Muss man Alpakas scheren? Und warum sehen manche Tiere nach der Schur plötzlich völlig anders aus?

Viele dieser Fragen ergeben sich ganz automatisch unterwegs. Gerade deshalb möchten wir aus einer Alpakawanderung keine reine Runde mit Tier an der Leine machen. Wer nachher ein bisschen mehr über die Tiere weiß als vorher, hat aus unserer Sicht mehr vom Erlebnis.

Aktuelle Termine für unsere Alpakawanderungen in Ensingen bei Stuttgart sowie die Möglichkeit zur Online-Buchung gibt es direkt auf unserer Website.

Für wen eignet sich eine Alpakawanderung?

Die einfache Antwort wäre: für ziemlich viele Menschen. Familien erleben die Tiere häufig anders als Paare oder Freundesgruppen. Kinder interessieren sich manchmal weniger für die Landschaft als dafür, welches Alpaka gerade das Sagen hat. Erwachsene stellen dagegen oft fest, dass sie nach kurzer Zeit ebenfalls anfangen, über genau solche Dinge zu diskutieren.

Auch als gemeinsames Erlebnis zum Geburtstag oder als Geschenk funktioniert eine Wanderung gut. Es geht dabei nicht darum, besonders sportlich zu sein. Eine Alpakatour ist keine anspruchsvolle Trekkingtour. Trotzdem sollte man natürlich normal zu Fuß unterwegs sein können und passende Schuhe tragen.

Auch Menschen, die sonst mit Tieren wenig anfangen können, sind immer wieder überrascht, wie schnell sie Unterschiede zwischen einzelnen Herdenmitgliedern wahrnehmen. Am Anfang heißt es vielleicht noch: „Ich nehme das weiße Alpaka.“ Eine halbe Stunde später ist es nicht mehr einfach das weiße Alpaka, sondern genau dieses eine Tier mit seinen ganz eigenen Eigenheiten.

Was sollte man vorher wissen?

Eine Alpakawanderung findet draußen statt. Feste, wettergerechte Schuhe und passende Kleidung sind deshalb sinnvoll. Alpakas werden nicht geritten, und Hunde sollten nicht mit zur Wanderung gebracht werden, da fremde Hunde für Alpakas eine erhebliche Stressquelle darstellen können.

Kinder können je nach Alter und Situation ein Tier gemeinsam mit einem Erwachsenen führen. Dabei sollte man auch wissen, dass die Tiere das Tempo ein Stück weit mitbestimmen. Eine Wanderung mit Alpaka ist deshalb keine Veranstaltung für Menschen, die möglichst viele Kilometer in möglichst kurzer Zeit zurücklegen möchten.

Wichtig ist uns außerdem, dass Nähe zum Tier freiwillig entsteht. Streicheln oder Kuscheln sind kein Programmpunkt, den ein Alpaka leisten muss. Das Wohlbefinden der Tiere gehört für uns genauso zu einer guten Wanderung wie das Erlebnis der Teilnehmer.

Ein Ausflug zwischen Weinbergen und Stromberg

Ensingen liegt am Rand des Strombergs und gehört zu Vaihingen an der Enz. Die Umgebung ist geprägt von Weinbergen, Feldern, Streuobstwiesen und Wald. Damit eignet sich eine Alpakawanderung gut als Teil eines Tagesausflugs.

Wer nicht aus der unmittelbaren Umgebung kommt, kann den Besuch beispielsweise mit weiteren Zielen rund um Vaihingen an der Enz, dem Stromberg oder dem Enztal verbinden. Gerade das macht die Region interessant. Man muss nicht weit in den Schwarzwald oder auf die Schwäbische Alb fahren, um für einige Stunden aus dem Alltag herauszukommen.

Von Stuttgart aus ist Ensingen ebenfalls gut erreichbar. Trotzdem fühlt sich eine Wanderung wenige Minuten nach dem Start nicht gerade nach Großstadtregion an. Genau diese Mischung aus guter Erreichbarkeit und ländlicher Umgebung macht den Standort für einen Tagesausflug rund um Stuttgart interessant.

Warum ausgerechnet Alpakas?

Diese Frage hören wir öfter. Natürlich könnte man auch einfach ohne Tier spazieren gehen. Die Landschaft wäre dieselbe, der Weg ebenfalls.

Mit einem Alpaka verändert sich aber die Aufmerksamkeit. Plötzlich wird wichtig, was das Tier wahrnimmt. Man bemerkt andere Alpakas in der Herde, beobachtet ihre Kommunikation und stellt fest, dass ein Tier beim Spaziergang nicht einfach nur dabei ist.

Es beeinflusst die Situation. Man muss reagieren, beobachten und sich anpassen. Gleichzeitig passiert vieles mit einer gewissen Ruhe. Vielleicht ist genau diese Mischung der Grund, warum Alpakawanderungen so viele unterschiedliche Menschen ansprechen. Sie sind Naturerlebnis, Tierbegegnung und gemeinsamer Spaziergang zugleich.

Am Ende zählt nicht die Strecke

Wer bei einer Alpakawanderung möglichst schnell von A nach B kommen möchte, hat vermutlich das falsche Tier gewählt. Genau das macht aber einen Teil des Reizes aus.

Für eine Weile richtet sich das Tempo nicht nach Schrittzähler, Terminkalender oder der Frage, wie viele Kilometer man heute noch schaffen möchte. Stattdessen läuft neben einem ein Tier, das von all diesen Dingen nichts weiß. Bleibt es stehen, bleibt man eben auch kurz stehen.

Vielleicht ist genau das am Ende der Moment, an den man sich später erinnert.

Wer das selbst erleben möchte: Unsere geführten Alpakawanderungen in Ensingen bei Vaihingen an der Enz sind von Stuttgart aus gut erreichbar und lassen sich ganzjährig bequem online buchen. Auch für Familien, als Geschenk oder für kleine Gruppen sind wir die richtige Adresse in der Region.

Über Ensinger Alpakas

Die Ensinger Alpakas GmbH ist in Vaihingen an der Enz im Ortsteil Ensingen zuhause. Neben Alpakawanderungen bieten wir weitere Erlebnisse rund um unsere Tiere an und beschäftigen uns auch mit tiergestützten Angeboten und der Verarbeitung unserer eigenen Alpakawolle.

Weitere Informationen, Termine und Einblicke in unsere Herde gibt es bei Ensinger Alpakas.

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