Top 20 Sehenswürdigkeiten in Hamburg

Hamburg | Städtetrip | Top Sehenswürdigkeiten

Top 20 Sehenswürdigkeiten in Hamburg im Überblick

Die Freie und Hansestadt Hamburg ist eine der bedeutendsten und größten Städte Norddeutschlands. Die Elb-Metropole ist vor allem wegen ihrem Internationalen Hafen ein wichtiger Logistikstandort.

Die zweitgrößte Stadt Deutschlands ist jährlich Ziel zahlreicher deutscher und internationaler Touristen.

Hamburger Hafen

Obwohl Hamburg nicht direkt an der Nordsee liegt, gilt der Hamburger Hafen als einer der größten Seehafen der Welt.

Jedes Jahr fahren knapp 9.000 Container- und Passagierschiffe die etwa 100 Kilometer lange Strecke auf der Elbe vom offenen Meer bis ins Landesinnere.

Im Jahr 2019 wurden im Hamburger Hafen 136,6 Millionen Tonnen Güter im Seeverkehr umgeschlagen.

Hamburger Hafen

Reeperbahn

Die Reeperbahn im Hamburger Stadtteil St. Pauli ist weltweit für ihre zahlreichen Bars, Diskotheken und Nachtclubs bekannt.

Die zentrale Straße des Hamburger Rotlichtviertels hat jedoch nicht nur für Szenegäste etwas zu bieten.

Nicht zuletzt dank ihrer Bekanntheit durch eine Vielzahl von Liedern und Filmen ist die Reeperbahn mit ihrem verruchten Charme mittlerweile eine der Haupt-Sehenswürdigkeiten Hamburgs.

Als erster und einziger Künstler hat der deutsche Sänger Udo Lindenberg, der die Reeperbahn in einem seiner Lieder als „geile Meile“ besang, einen Stern auf der Hamburger Reeperbahn, ähnlich der auf dem "Walk of Fame". Der ein Quadratmeter große Stein wurde anlässlich des 50. Geburtstages des Sängers direkt vor dem Café Keese in den Boden eingelassen.

Reeperbahn in Hamburg

Elbphilharmonie

Die 2017 eröffnete Elbphilharmonie am Kaiserhöft ist das neuste Wahrzeichen der Hansestadt.

Zur Erinnerung an die industrielle Vergangenheit der Speicherstadt wurde die Fassade des alten Speichergebäudes im unteren Bereich der Elbphilharmonie erhalten.

Die wellenförmige Architektur des Gebäudes mit den geschwungenen Bögen repräsentiert die Verbundenheit Hamburgs mit dem Wasser und der Schifffahrt.

Mit einer dreimal so langen Bauzeit und über elfmal so hohen Baukosten wie ursprünglich geplant, war die Elbphilharmonie bereits lange vor ihrer Eröffnung deutschlandweit bekannt.

Elbphilharmonie in Hamburg

Speicherstadt und Kontorhausviertel

Die Hamburger Speicherstadt ist die weltweit größte Ansammlung historischer Lagerhauskomplexe.

Die ursprünglich 17 Lagerhäuser, von denen heute noch 15 übrig sind, dienten dem Freihandel und der Zollfreien Verarbeitung und Veredelung von Importgütern.

Das benachbarte Kontorhausviertel aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts besteht aus zahlreichen, zum Teil bis zu zehnstöckigen historischen Kontorhäusern.

Seit dem Jahr 2015 wurden beide Gebiete zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Speicherstadt in Hamburg

Binnenalster

Die Binnenalster im Zentrum Hamburgs ist der südliche Teil der Alstersees, der ursprünglich für den Betrieb einer Kohlemühle aufgestaut wurde.

In der Mitte der Stadt gelegen ist die Binnenalster von zahlreichen Gebäuden, wie dem berühmten „Hotel Vier Jahreszeiten“ oder dem „Alsterhaus“ umgeben.

Außerdem starten hier auch viele Schiffsrundfahrten der „weißen Flotte“.

Binnenalster in Hamburg

Rathaus

Mit seinen insgesamt 112 Metern Höhe und der eindrucksvollen historischen Fassade im Stil der Neorenaissance ist das Hamburger Rathaus eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt.

Das an der kleinen Alster gelegene Gebäude wurde im Jahr 1897 erbaut und dient seither ununterbrochen als Rathaus der Stadt.

Das Hamburger Rathaus beherbergt heute neben Archiven und Bibliotheken auch zahlreiche repräsentative Säle, die in Teilen für Besucher zugänglich sind.

Rathaus in Hamburg

Landungsbrücken

Die Landungsbrücken sind eine zentrale Anlegestelle für den Personenschiffverkehr im Hamburger Stadtteil St. Pauli und werden daher häufig auch als St. Pauli-Landungsbrücken bezeichnet.

Ursprünglich wurden die Landungsbrücken als separater Hafen für Kohle-Dampfer gebaut, da diese hier leichter befüllt werden konnten als im Hamburger Hafen.

Außerdem konnte so eine ausreichender Sicherheitsabstand zwischen den leicht entzündlichen Kohleschiffen und den restlichen Frachtern gewahrt werden.

Heute dienen die Landungsbrücken allerdings nur noch als Anlegestelle für kleinere Passagierschiffe, wie beispielsweise den Katamaran nach Helgoland und verschiedene Ausflugsschiffe.

Landungsbrücken in Hamburg

Fischmarkt

Der legendäre Fischmarkt im Hamburger Stadtteil St. Pauli findet jeden Sonntagmorgen von April bis November von 5 bis 9:30 Uhr, in den Wintermonaten ab 7 Uhr morgens statt.

Schon lange wird hier nicht ausschließlich Fisch gehandelt.

Von Obst und Gemüse über Fleisch, bis hin zu Kaffee, auf dem Hamburger Fischmarkt ist für jeden etwas dabei.

Ein besonderes Highlight ist der Brunch in der historischen Fischauktionshalle nach dem erfolgreichen Einkauf auf dem Markt.

Fischmarkt in Hamburg

Hamburger Michel

Die St. Michaeliskirche, bekannt als Hamburger Michel ist die bekannteste der fünf Hauptkirchen der Stadt und gilt als eine der bedeutendsten Barockkirchen Deutschlands.

Der markante Kirchturm, der für herannahende Schiffe auf der Elbe schon von Weitem sichtbar ist, gilt als eines der wichtigsten Wahrzeichen der Hansestadt.

Eine Besonderheit der St. Michaeliskirche ist die Kirchturmuhr aus dem Jahr 1911, die mit einem Durchmesser von acht Metern als deutschlandweit größte Turmuhr ihrer Art gilt.

Der mit Blattgold belegte Minutenzeiger der Kirchturmuhr hat eine Länge von knapp fünf Metern und wiegt 130 Kilogramm.

Hamburger Michel

St. Nikolai Kirche

Die ehemalige Hauptkirche St. Nikolai am Hamburger Hopfenmarkt wurde im Jahr 1195 gegründet und 1874 in ihrer heutigen Ausführung fertiggestellt.

Die neugotische Kirche wurde im Jahr 1943 durch Bombenangriffe so schwer beschädigt, dass sie infolgedessen weitgehend abgerissen werden musste.

Die heute noch erhaltene Ruine des Kirchturms dient heute als Mahnmal gegen den Krieg und beherbergt eine Dauerausstellung zur Zerstörung Hamburgs im Zweiten Weltkrieg.

Nikolaikirche in Hamburg

Treppenviertel

Das Treppenviertel im Hamburger Stadtteil Blankenese ist kleines Viertel im Westen der Stadt.

Wie der Name bereits erahnen lässt, zeichnet sich der Stadtteil besonders durch seine vielen Treppen mit insgesamt über 5.000 Stufen aus.

Die erhöhte Lage des Treppenviertels ermöglicht einen einmaligen Ausblick über die Elbe, sowie die angrenzenden Parks und Grünflächen.

Da es im Treppenviertel nur wenige befahrbare Straßen gibt und die Mehrzahl der Häuser nur zu Fuß erreicht werden können, gibt es auch für die Müllabfuhr keine Möglichkeit den Müll regulär zu entsorgen, weshalb dieser zu Fuß in Säcken abgeholt werden muss.

Treppenviertel in Hamburg

Planetarium

Das Planetarium im Hamburger Stadtpark wurde im Jahr 1930 aus einem alten Wasserturm errichtet, der zuvor rund zehn Jahre lang als Wasserspeicher diente.

Ein moderner Projektor bildet den Sternenhimmel detailgetreu an der Innenseite der Kuppel des ehemaligen Wasserturms ab.

Eine Aussichtsplattform im achten Stock des Turms bietet außerdem eine großzügige Aussicht über ganz Hamburg einschließlich seiner vielen Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen.

Planetarium in Hamburg

U-Boot Museum

Das U-Boot Museum in der Hafen-City am Hamburger Fischmarkt ist nicht nur für Technik-Fans eine besondere Attraktion.

Das ehemalige Kriegs-U-Boot fuhr ab Dezember 1976 zunächst unter sowjetischer und anschließend unter russischer Flagge, bis es im Jahr 2002 außer Dienst gestellt wurde.

Ein Investor kaufte das U-Boot schließlich und ließ es nach Hamburg transportieren, wo es zu einem Museum umgebaut wurde und inzwischen besichtigt werden kann.

U-Boot Museum in Hamburg

Miniatur Wunderland

Ein Highlight für alle Modelleisenbahn-Freunde ist das Miniatur Wunderland in der Hamburger Speicherstadt.

Die größte Modelleisenbahn der Welt besteht aus insgesamt über 15 Kilometern Gleisen im Maßstab 1:87 (H0).

Eine Besonderheit des Miniatur Wunderlands ist der simulierte Tagesablauf, der sich alle 15 Minuten wiederholt.

Die zahlreichen Lampen der Anlage wechseln hierzu in regelmäßigen Abständen automatisch die Farben.

Miniaturwunderland in Hamburg

Planten un Blomen

Die Hamburger Parkanlage „Planten un Blomen“, deren Name aus dem Plattdeutschen stammt, ist eine knapp 50 Hektar große Grünfläche im Zentrum der Stadt.

Eröffnet wurde der Park im Jahr 1821 mit der Pflanzung der ersten Platane und dient seither als beliebtes Naherholungsgebiet.

Der Park lockt im Sommer besonders Familien mit zahlreichen kostenfreien Theatervorstellungen und Konzerten für Kinder, ist jedoch auch neben den Veranstaltungen ein beliebter Ausflugsort.

In der heutigen Parkanlage lassen sich noch Reste des ehemaligen Stadtgrabens erkennen, die bei der Planung des Parks in die Anlage einbezogen wurden.

Planten un Blomen in Hamburg

Panoptikum

Das Panoptikum auf dem Spielbudenplatz an der Hamburger Reeperbahn ist das älteste Wachsfigurenkabinett Deutschlands.

Das familiengeführte Kabinett beherbergte im Jahr 1943 Wachsfiguren, bis es Opfer eines Luftangriffs alliierter Truppen wurde und durch Brandbomben zerstört wurde.

Mit einer stark verkleinerten Sammlung von nur 28 Figuren eröffnete das Museum erneut und beherbergt heute wieder eine Sammlung von rund 120 berühmten und historischen Persönlichkeiten wie beispielsweise Angela Merkel, Barack Obama oder Vitali Klitschko.

Panoptikum in Hamburg

Beatles Platz

Der runde Beatles Platz im Hamburger Stadtteil St. Pauli an der Einmündung zur „Großen Freiheit“ erinnert mit seinem schwarzen Bodenbelag stark an eine alte Vinyl-Schallplatte.

Auf dem Platz finden sich Skulpturen der fünf Beatles-Mitglieder, deren Weltkarriere 1962 im Hamburger Star Club begann.

Ob es sich bei der Skulptur des Schlagzeugers um den berühmten Ringo Starr handelt, der sich erst später der Band anschloss oder um Pete Best, den Schlagzeuger aus Hamburger Zeiten ist nicht bekannt und lässt viel Raum für Vermutungen und Interpretationen.

Beatles Platz in Hamburg

Museumshafen Ovelgönne

Der Museumshaven Ovelgönne am Fähranleger Neumühlen ist eine Sammlung restaurierter historischer Schiffe, der durch einen Verein betrieben wird.

Der Museumshaven Ovelgönnen e.V. setzt sich maßgeblich für den Erhalt und die Instandsetzung der historischen Ausstellungsstücke ein, um Besuchern einen Einblick in vergangene Zeiten zu bieten.

Alle ausgestellten Schiffe sind voll funktionstüchtig und werden regelmäßig durch den Verein gewartet und instandgesetzt.

Museumshaven Ovelgönne in Hamburg

Internationales Maritimes Museum

Im ehemaligen “Kaispeicher B” der Hamburger Speicherstadt befindet sich heute das Internationale Maritime Museum Hamburg mit mehreren zehntausend Schiffsmodellen.

Das im Jahr 2006 gegründete Museum geht aus der Privatsammlung des leidenschaftlichen Schiffesammlers Peter Tamm hervor und wird seit seinem Tod von seinem Sohn weitergeführt.

Neben Modellen beinhaltet die Sammlung auch zahlreiche Marinegemälde und -fotografien.

Internationales Maritimes Museum Hamburg

Altonaer Balkon

Der Altonaer Balkon im Hamburger Stadtteil Altona-Altstadt ist eine erhöhte Grünanlage am Ufer der Elbe, die einen weitreichenden Blick über den Fluss und den Hafen ermöglicht.

Neben der Aussichtsplattform bietet die Grünfläche zahlreiche Sitz- und Erholungsmöglichkeiten, sowie Spazierwege und einen Spielplatz und ist ein beliebtes Naherholungsgebiet der Hamburger.

Altonaer Balkon in Hamburg

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Viel Spaß bei deinem Besuch in der Hansestadt!

P.S. Schreib uns gerne in den Kommentaren welches deiner Meinung nach die schönste Sehenswürdigkeit in Hamburg ist. 😉


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