Top 20 Sehenswürdigkeiten in Hannover

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Top 20 Sehenswürdigkeiten in Hannover im Überblick

Die Niedersächsische Landeshauptstadt kann auf eine lange und bewegte Stadtgeschichte zurückblicken.

Nach der Gründung im Jahr 1241 war Hannover viele Jahre Residenzstadt des Hannoverschen Königshauses und Hauptstadt des Königsreichs Hannover.

Heute bewahren zahlreiche historische Gebäude die Geschichte der Stadt.

Schloss Marienburg

Schloss Marienburg ist ein eindrucksvolles, neugotisches Schloss auf dem Marienberg in Pattensen, südlich von Hannover.

Die ehemalige Sommerresidenz der Hannoverschen Herrscherfamilie ist noch heute im Privatbesitz und kann besichtigt werden.

Im Rahmen von Schlossführungen kann auch der Turm des Schlosses bestiegen und der einmalige Ausblick über das Leinetal genossen werden.

Das Schloss beherbergt neben einem Schlossmuseum auch ein Restaurant und ist heute eine beliebte Hochzeitslocation.

Schloss Marienburg Hannover

Schloss Herrenhausen

Das Schloss Herrenhausen ist ein ursprüngliches Barockschloss aus dem 17. Jahrhundert.

Im 19. Jahrhundert wurde das Schloss im klassizistischen Stil umgebaut, brannte infolge der Luftangriffe auf Hannover im Zweiten Weltkrieg jedoch vollständig ab.

Der Wiederaufbau des Schlosses erfolgte im Jahr 2012, nach langen Diskussionen über die Nutzung des Areals, im klassizistischen Stil des 19. Jahrhunderts.

Zum Schlossgelände gehört ein großzügiger Garten im barocken Stil.

Das Schloss selbst beherbergt neben Tagungsräumen auch ein Museum, in dem Leben und Werken berühmter Persönlichkeiten der Stadt behandelt werden.

Schloss Herrenhausen Hannover

Herrenhäuser Gärten

Die Herrenhäuser Gärten in Hannover gehören zum Schloss Herrenhausen und vereinen den Großen Garten, den Berggarten, den Georgengarten und den Welfengarten.

Der unmittelbar an das Schloss Herrenhaus angrenzende Große Garten zählt zu den bedeutendsten Barockgärten Europas. Ebenso wie der Berggarten ist der Eintritt kostenpflichtig.

Der Georgengarten liegt, ebenso wie der Welfengarten im Stadtteil Nordstadt.

Die beiden Gärten wurden im Stil englischer Landschaftsgärten angelegt und können frei besichtigt werden.

Herrenhäuser Gärten in Hannover

Berggarten

Ursprünglich als Gemüse- und Anzuchtgarten angelegt, ist der Berggarten heute ein botanischer Garten.

Die großflächige Anlage wurde im Jahr 1666 als Teil der Herrenhäuser Gärten angelegt und lockt heute zahlreiche Besucher.

In verschiedenen Häusern werden im Berggarten verschiedene exotische Gewächse und Lebewesen ausgestellt.

Neben der größten Orchideensammlung Europas beherbergt der Berggarten außerdem das erste tropische Sea-Life-Center, in dem Besucher durch einen gläsernen Tunnel Haie, Schildkröten und andere Meeresbewohner beobachten können.

Berggarten in Hannover

Leineschloss

Das klassizistische Schloss im Zentrum Hannovers diente im 19. Jahrhundert als Residenz der Könige von Hannover und beherbergt seit 1962 den Niedersächsischen Landtag.

Während der Luftangriffe aus Hannover im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss schwer getroffen und brannte bis auf seine Außenmauern nieder.

Nach dem Wiederaufbau des Gebäudes wurde es dem Niedersächsischen Parlament zur Verfügung gestellt.

Leineschloss in Hannover

Neues Rathaus

Das Neue Rathaus befindet sich am südlichen Rand der Hannoverschen Innenstadt.

Das prunkvolle, schlossähnliche Gebäude befindet sich im Maschpark und liegt unmittelbar am nördlichen Ufer des Maschteichs.

Eine Besonderheit des Neuen Rathauses ist sein Kuppelaufzug mit dem Besucher bis zur Kuppelgalerie an der Spitze des Turms gelangen können.

Der Bogenaufzug überwindet auf seinem Weg nicht nur 50 Höhenmeter, sondern legt dabei auch eine seitliche Verschiebung von acht Metern zurück.

Neues Rathaus in Hannover

Marktkirche

Die Marktkirche St. Georgii et Jacobi ist die älteste Pfarrkirche der Hannover Altstadt und darf bei den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt auf keinen Fall fehlen.

Das Gotteshaus gehört mit seinem 97 Meter hohen Kirchturm zu den eindrucksvollsten Bauten der Innenstadt und ist schon von Weitem gut erkennbar.

Besonders gut besucht sind die Marktkirche und der Marktplatz in der Weihnachtszeit, wenn hier der Hannover Weihnachtsmarkt mit über 100 Ständen stattfindet.

Marktkirche in Hannover

Aegidienkirche

Die Aegidienkirche im Zentrum Hannovers war ursprünglich eines der großen mittelalterlichen Gotteshäuser Hannovers.

Heute ist von der ehemaligen gotischen Hallenkirche lediglich eine Ruine geblieben.

Bei den Luftangriffen auf Hannover im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche bis auf ihre Außenmauern zerstört und nie wiederaufgebaut.

Heute ist die Ruine der Aegidienkirche ein Mahnmal gegen Krieg und Gewalt.

Die Glocken im restaurierten Kirchturm läuten viermal täglich jeweils um 9:05 Uhr, 12:05 Uhr, 15:05 Uhr und 18:05 Uhr.

Im Eingang des Kirchturms hängt die Friedensglocke, ein Geschenk der Partnerstadt Hiroshima, die jedes Jahr am 6. August in Gedenken an die Opfer des Atombombenabwurfs geläutet wird.

Von dem Vierkirchenblick an der Ecke Kramer- und Knochenhauerstraße kannst du die Türme der vier wichtigsten Kirchen im Stadtzentrum überblicken. Von hier aus siehst du die Marktkirche, die Aegidienkirche, die Kreuzkirche und die Neustädter Kirche. Die Stelle ist mit einem Kreuz im Pflaster markiert und gilt schon seit mehreren hundert Jahren als eine wichtige Sehenswürdigkeit Hannovers.

Aegidienkirche in Hannover

Beginenturm

Der Beginentum am Rand der Altstadt ist der jüngste Turm der Hannover Stadtbefestigung und der einzige bis heute erhaltene Teil der Stadtmauer.

Der rund 23 Meter hohe Turm galt als der stärkste Wehrturm der Stadt und wurde aus Repräsentationszwecken unmittelbar gegenüber der Burg Lauenrode errichtet.

Seit seiner Erbauung im 14. Jahrhundert diente der inzwischen denkmalgeschützte Turm als Wehrturm, Lager für Heizmaterial, Künstleratelier und Gaststätte.

Heute beherbergt der Turm das Historische Museum Hannover und kann seit 2014 öffentlich besichtigt werden.

Beginenturm in Hannover

Erlebnis-Zoo

Der 1865 gegründete Erlebnis-Zoo im Hannover Stadtteil Zoo gehört zu den ältesten Zoos Deutschlands.

Mit über 2.000 Tieren aus knapp 200 verschiedenen Arten ist der Zoo ein beliebter Besuchermagnet Hannovers.

Eine Besonderheit des Hannover Erlebnis-Zoos ist das sogenannte Hannoversche Grabenprinzip, das durch schmale Gräben als Gehegebegrenzungen Begegnungen zwischen Mensch und Tier ohne Gitter ermöglicht.

Die symbolischen Gehegegrenzen werden von den Tieren, die eine sehr starke Bindung an ihr Gehege haben, respektiert und nur in ausgenommenen Extremsituationen überschritten.

Zoo Hannover

Maschsee

Der Maschsee im Süden Hannovers ist ein künstlich angelegter See mit einer Fläche von knapp 80 Hektar.

Der See wurde im 20. Jahrhundert zur Hochwasserregulierung und als Naherholungsgebiet angelegt und bietet Raum für verschiedene Wassersportarten.

Neben den Sportarten auf dem Wasser bietet der Maschsee auch vielfältige Freizeitmöglichkeiten an Land.

Der See lädt zum Spaziergehen, Joggen oder Radfahren ein.

Gastronomische Angebote entlang seines Ufers vervollständigen das Naherholungsgebiet und locken zahlreiche Besucher an.

Das Gebiet um den See ist ein Überschwemmungsgebiet der Leine, sogenanntes „Masch“.

Hieraus leitet sich der Name des Sees ab.

Jeden Sommer findet das Maschseefest statt, eine mehrwöchige Veranstaltung mit gastronomischem, musikalischem und künstlerischem Angebot, die in Hannover sehr beliebt ist.

Maschsee in Hannover

Stadtwald Eilenriede

Der rund 640 Hektar große Stadtwald Eilenriede östlich des Stadtzentrums ist der perfekte Ort zum Wandern, Spazieren oder Fahrradfahren.

Die genaue Entstehung der Eilenriede ist unklar, es wird jedoch vermutet, dass sie ehemals Teil des Nordwalds war.

Zwischen der Musikhochschule und der Gaststätte „Steuerdieb“ befindet sich der letzte noch vorhandene Abschnitt des ehemaligen Schiffgrabens, der dem Transport von Holz und Torf nach Hannover diente.

Eine Besonderheit des Stadtwaldes ist das Rasenlabyrinth im nördlichen Teil.

Die Anlage wurde erstmals im 17. Jahrhundert in der Stadtchronik erwähnt und ist vermutlich auf eine altgermanische Kultstätte zurückzuführen.

Heute ist das Rasenlabyrinth eins der letzten vier erhaltenen Rasenlabyrinthe in ganz Deutschland.

Stadtwald Eilenriede Hannover

Straßenbahn-Museum

Nur wenige Kilometer südöstlich von Hannover befindet sich das Hannoversche Straßenbahnmuseum.

Das Gelände war ehemals Teil des Kalibergwerks Hohenfels, welches im Jahr 1928 stillgelegt wurde.

In der Zeit des Zweiten Weltkriegs diente das Gelände zunächst als Munitionsanstalt, nach Kriegsende wurde es als Militärstützpunkt der britischen Armee und später der Bundeswehr genutzt.

Ende der 1980er Jahre wurde das Gelände schließlich als Ausstellungsgelände umfunktioniert und stellt rund 100 Fahrzeuge aus.

Die historischen Straßenbahnen können vom 31. Mai bis zum 31. Oktober jeweils sonn- und feiertags besichtigt werden.

Ein besonderes Highlight: im Straßenbahnmuseum in Hannover bekommst du sogar die Gelegenheit einmal selbst eine Straßenbahn zu steuern. Nach einer kurzen Einweisung durch einen Techniker darfst du das Gelände ganze 20 Minuten aus dem Führerhaus erkunden. Der Fahrspaß kostet nur 28€ und am Ende bekommst du sogar eine Urkunde.

Straßenbahnmuseum Hannover

Landesmuseum Hannover

Das Niedersächsische Landesmuseum Hannover befindet sich im Maschpark, direkt gegenüber dem Neuen Rathaus. Das Museum beherbergt fünf Sammlungen, die als Dauerausstellungen jederzeit besichtigt werden können:

  • NaturWelten
  • MenschenWelten
  • KunstWelten
  • Kupferstichkabinett
  • Münzkabinett

Die Exponate des Museums reichen dabei von Tieren und Tierpräparaten über Archäologische Funde bis hin zu Gemälden und Skulpturen.

Landesmuseum Hannover

Stadtpark

Der rund sieben Hektar große Park im Hannover Stadtteil Zoo und wurde Anfang des 20. Jahrhunderts angelegt.

Der Stadtpark ist in verschiedene Bereiche unterteilt und beherbergt unter anderem ein Rosarium, einen Rhododendron- und Azaleengarten und einen Fontänengarten.

Neben einem Rosencafé gibt es im Park außerdem einen Japanischen Garten mit Teehaus.

Die elegant gestalteten und gepflegten Wege des Stadtparks verzaubern mit wunderschönen Pflanzen und Blumen am Wegrand und laden zum Spazieren ein.

Stadtpark Hannover

Christuskirche

Die Christuskirche im Hannover Stadtteil Nordstadt ist eine neugotische Backsteinkirche und aus dem 19. Jahrhundert.

Von Weitem sichtbar ist der über 70 Meter hohe, spitze Kirchturm im Mittelschiff.

Während dem Zweiten Weltkrieg brannte die Kirche vollständig aus, wodurch die Glocken über 20 Meter in die Tiefe stürzten.

Die Wiederaufbauarbeiten dauerten bis Ende 1953 an.

Im Jahr 2013 wurde die Kirche zum Kinder- und Jugendchorzentrum umgestaltet, in dem der musikalische Nachwuchs mithilfe regelmäßiger Workshops und Aufführungen gefördert und unterrichtet werden soll.

Christuskirche in Hannover

Viên Giác Pagode

Die vietnamesich-buddhistische Viên Giác Pagode in Hannover Mittelfeld ist die größte Pagode Deutschlands.

Die Pagode vereint Gebetsraum, vietnamesisches Kulturzentrum und buddhistisches Kloster und bietet neben Führungen auch Meditationskurse und -übungen für Interessierte an.

Pagode Hannover

Schleuse Anderten

Die Schleuse Anderten im gleichnamigen Hannover Stadtteil wurde im Jahr 1928 erbaut und war zu dieser Zeit die größte Binnenschleuse Europas.

Insgesamt überwindet die Schleuse einen Höhenunterschied von knapp 15 Metern auf einer Länge von 225 Metern.

Für das Passieren der Schleuse benötigen Schiffe circa 15 Minuten.

Bei ihrer Einweihung wurde die Schleuse zu Ehren des ehemaligen Reichspräsidenten auf den Namen „Hindenburgschleuse“ getauft, im Jahr 2014 regte die Stadt Hannover allerdings aufgrund von Hindenburgs Mitwirken im NS-Regime eine Umbenennung der Schleuse in Schleuse Anderten an.

Schleuse Anderten Hannover

Waterlooplatz

Der Waterlooplatz im Stadtteil Calenberger Neustadt ist eine rund vier Hektar große Rasenfläche im Hannover Regierungsviertel, auf deren südlichen Hälfte sich die Waterloosäule (Siegessäule) befindet.

Errichtet wurden Platz und Säule im 19. Jahrhundert in Gedenken an die Schlacht von Waterloo, später wurde der Platz als Exerzierplatz genutzt.

Heute ist der Waterlooplatz ein beliebter Platz für Veranstaltungen jeder Art und wird häufig für Public Viewing Events, wie beispielsweise bei Fußballspielen, genutzt.

Waterlooplatz Hannover

Telemax

Als Telemax bezeichnen die Hannoveraner ihren Fernmeldeturm in Groß-Buchholz, der Anfang der 1990er Jahre als Ersatz für den früheren Fernsehturm erbaut wurde.

Dank seiner ungewöhnlichen, kubischen Architektur, die sich sowohl im Schaft, als auch im Turmkorb wiederspiegelt ist der Fernsehturm ein markantes Wahrzeichen Hannovers.

Der weithin sichtbare Turm wird nachts zu besonderen Anlässen beleuchtet, so erstrahlt er beispielsweise jährlich zur CeBIT in Magenta, der Farbe der Telekom.

Die Aussichtsplattform des 282 Meter hohen Turms ist inzwischen leider nicht mehr öffentlich zugänglich, dennoch ist der Turm auch von Boden aus betrachtet eine eindrucksvolle Sehenswürdigkeit der Stadt.

Telemax Hannover

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Viel Spaß in der Niedersächsischen Landeshauptstadt!

P.S. Schreib uns gerne in den Kommentaren welches deiner Meinung nach die schönste Sehenswürdigkeit in Hannover ist. 😉


Bildnachweise:

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